Dreifaltigkeit ist für uns römisch-katholische Christinnen und Christen ein zentraler Glaubensinhalt. Vikar Norbert Glaser wies in seiner Predigt darauf hin, dass wir uns mit jedem Kreuzeichen und z.B. im Glaubensbekenntnis dazu bekennen. Der Glaube an den dreieinigen Gott unterscheidet das Christentum vom Judentum und vom Islam. Margret Hofmann
Margret Hofmann leitete die Wort-Gottes-Feier am Pfingstsonntag. Sie predigte über die Entstehung des „Getragen-Tuches“ und wie der "Heilige Geist" darauf einwirkte. Erwin Schörgi aus Lieboch spendete die Kommunion, weil Susanne Linhardt in Lieboch beim Singen benötigt wurde. Veronika Schriebl fotografierte, weil Berta Regier nicht anwesend war. Und letzten Endes schrieb die Homepageredakteurin Gerti Reiterer den heutigen Text selbst, am Tag der BeGEISTerung.
Beten als Kraftquelle stand im Zentrum der heutigen Predigt von Pfarrer Claudiu Budău. Mit einem berührenden Beispiel aus seinem priesterlichen Alltag zeigte er die stärkende Wirkung des Gebetes auf. Margret Hofmann
„Getragen bist Du“ war das Thema dieses Gottesdienstes, der in ORF III aus Wundschuh übertragen wurde. Er ist 7 Tage lang (ab 26.5.) in der TVthek unter nachfolgendem Link abrufbar.
Margret Hofmann, Lektorin im röm.-kath. Seelsorgeraum Kaiserwald, predigte über: Getragen bist Du in der Gemeinschaft Jede und Jeder von uns lebt in mehreren Gemeinschaften, diese Gemeinschaften tragen uns, aber wir tragen die Gemeinschaften auch. Die ökumenische Gemeinschaft, mit der wir heute mit Ihnen den Gottesdienst feiern, zeichnet sich durch ein geschwisterliches Miteinander von fünf Kirchen aus. Gemeinschaften sind wie Netze. Anders aber als bei einem Netz, einem Einkaufsnetz zum Beispiel, das ein Loch bekommt, wenn ein Knoten bricht und der Einkauf dann herausfällt, sind Gemeinschaften flexibel. Menschen rücken zusammen, verteilen die Lasten neu, können sich um Ersatz umschauen. Ich erlebe unser menschliches Netzwerk vielfältig, flexibel und fruchtbringend. Ich bin getragen und trage mit. Hier in dieser landwirtschaftlich geprägten Gemeinde in Wundschuh würden wir sagen: Artenvielfalt statt Monokultur. Das ist nicht immer einfach. Wir sind viele. Und uns unterscheiden nicht nur die Konfession, der persönliche und berufliche Hintergrund. Auch die Rollen und Positionen, die wir innerhalb und außerhalb dieser Gemeinschaft einnehmen machen einen Unterschied. Und trotzdem sind wir eine Gemeinschaft. Warum gelingt uns das? Für mich gibt es neben dem gemeinsamen Ziel Ökumene zu leben einen zentralen Punkt: Von unterschiedlichen Sichtweisen kann ich als römisch-katholische Christin so viel lernen. Von den verschiedenen Zugängen zur Religion, zu Ritualen, zum Glauben, zu Gott, habe ich richtig viel gelernt über meinen eigenen Zugang und sehr viel erfahren. Das ist für uns alle möglich, wenn wir Unterschiede nicht als Gegensätze sehen, sondern als Erweiterung. Wenn Anderes oder Neues ein Mehr bedeutet, eine Bereicherung ist, dann kann sich das Bild von Gott und der Welt weiten. Alles kann größer werden, auch das Gefühl und das Bewusstsein getragen zu sein. Schließlich ist die Kirche Christi größer als die eigene Konfession. Amen
Die Fotodokumentation sowie nähere Angaben finden Sie hier:
Das „Getragen-Tuch“, gestaltet von Birgit Zepf aus Premstätten und Margret Hofmann aus Tobelbad, wird in der Kirche Tobelbad bis zur Wort-Gottes-Feier (mit Kommunionspendung) am Pfingstsonntag (5. Juni) um 10:00 Uhr zu sehen sein. Danach wird es an die Pfarrkirche Lieboch überstellt.
Mit sehr vielen Gästen feierten die Kinder der 2. Klasse unserer Volksschule das Fest der Heiligen Erstkommunion. Musikalisch unterstützte Peter Preitler-Höller mit seinen Musikdamen den sehr gut vorbereiteten Gesang der Kinder. Religionslehrerin Kathrin Oswald hatte sich wieder um eine würdevolle und nett gestaltete Feier bemüht. Wunderschöne Blumengestecke umrahmten die knapp vom Regen verschont gebliebene Feier. Allen an den Vorbereitungen Beteiligten wurde herzlich gedankt. Susanne Linhardt, Bereich Liturgie - Ehrenamtliches Pastorales Pfarrteam Tobelbad
Auf ihrem Ausflug durch unseren Seelsorgeraum Kaiserwald waren heute 77 Senioren aus dem Obdacherland bei uns zum Frühstück im Pfarrcafè und einer Kirchenführung mit Susanne Linhardt eingeladen.
Zum „Geistlichen Rat“ hat Bischof Wilhelm Krautwaschl am 3. Mai 2022 verdienstvolle in der Steiermark wirkende Priester ernannt. Unser Pfarrer war dabei und wir gratulierten beim heutigen Gottesdienst!
Anlässlich des Muttertages hat Luca aus der 4. Klasse unserer Volksschule alle Mütter mit einem netten Gedicht erfreut und die Damen des Sozialausschusses teilten nach dem Gottesdienst Rosen mit einer kleinen Süßigkeit aus. Eine wertschätzende Aufmerksamkeit! Susanne Linhardt
Die Maiandacht am 8. Mai beim Bildstock Kreuzkogel in Haselsdorf wurde von Annemarie und Julia Laschat gestaltet, ansonsten von Annemarie List.