26. Sonntag im Jahreskreis - Lazarus Der Reiche Mann und der arme Lazarus stehen im Mittelpunkt des heutigen Evangeliums. In der Predigt zeigt Pfarrer Claudiu Budău auf, dass Lazarus mit seinem Glauben den Weg in "Abrahams Schoß" findet. Er könnte damit auch uns ein Vorbild sein. 1000fach sehen wir Reiche, die so leben: unbekümmert, ungerührt, unberührt.
1000fach sehen wir Lazarusse: Menschen mit einem Namen, die trotzdem draußen liegen, überall in der Welt. 1000fach der Abgrund, der Graben, die geschlossene Tür. Margret Hofmann
Der Sänger Daniel Makula begleitete unsere Gottesdienste in den letzten Wochen. Er befindet sich zur Zeit in der Rehaklinik Tobelbad. Wir sagen DANKE!
„Wir gehen vom Leben der Menschen aus" ist ein Leitsatz im Zukunftsbild der Diözese. Konkret heißt das die Menschen dort anzusprechen, wo sie sind und dorthin einzuladen, wo sie hinkommen. Diesmal war es das Sammelzentrum der Gemeinde. Viele sind gekommen. Junge und alte Menschen, Große und Kleine haben die Einladung zum Pfarrfest angenommen. Es konnten viele Vertreter:innen der umliegenden Pfarren begrüßt werden. Mit Herz und Engagement hat das Pastorale Pfarrteam das besondere Flair unseres Pfarrfestes auf diesen Festplatz getragen. Vikar Norbert Glaser hat bei der Hl. Messe am Beispiel des Hl. Paulus auf die Qualität von Veränderung und Verzicht hingewiesen. Die Festverantwortlichen sind diesen Ansprüchen vielfach gerecht geworden. Außerdem wurden 105 (sehr schöne) Preise verlost.
Pfarrer Claudiu Budău hat die Begrüßung zum Anlass genommen eine Bausteinaktion anzukündigen, die für die Sanierung und den Umbau der Sozialräume im Erdgeschoß des Pfarrhofes nötig ist. Die Pfarre bittet um finanzielle Unterstützung.
Ein herzliches Dankeschön an alle, die zum Gelingen dieses Festes beigetragen haben. Vergelt‘s Gott. Margret Hofmann, Pastorales Pfarrteam
Einen Dank auch an Pfarrgemeinderätin Lisa Pfandner von Lieboch für die vielen aussagekräftigen Fotos. Sie wurden angefügt!
Wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.
Lk 14, 1.7-14 Im heutigen Evangelium fordert uns Jesus zu Demut und Selbstlosigkeit auf. Er erteilt den Gästen bei einem Festmahl im Haus eines Pharisäers eine Lehre, indem er sie auffordert, sich keinen Ehrenplatz auszusuchen, sondern den untersten Platz, denn: "Wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt werden und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden!" Bescheidenheit und Demut, die alle persönlichen Ansprüche zurückstellten, sind der einzige Weg, dass wir alle wieder zusammenfinden können. So hat auch Jesus sich einst beim letzten Abendmahl erniedrigt, indem er allen anderen die Füße gewaschen und ein für alle Zeiten gültiges Wort gesagt hat: Jetzt habe ich euch ein Beispiel gegeben. Wenn also Menschen in diesem Geist Christi miteinander umgehen, dann beginnt schon das Reich Gottes. Susanne Linhardt, Pastorales Pfarrteam Liturgie, WGF-Leiterin
Mit drei Bussen begaben sich Teilnehmer:innen aus dem Gebiet des Seelsorgeraumes Kaiserwald auf Wallfahrt nach Mariazell und wurden vor der Basilika zum Gottesdienst von Pfarrer Claudiu Budău empfangen. Nach dem Mittagessen bei den „3 Hasen“ bestand die Möglichkeit einer Führung im Münster in Neuberg an der Mürz. Bei der auch angebotenen Dachstuhlführung wurde eine gute körperliche Konstitution vorausgesetzt. Wir brachten den Segen der Gottesmutter Maria heim, aber auch Lebkuchen und Mariazeller Magenlikör.
Wir bedanken uns für die liebevolle Reiseleitung durch Veronika Schriebl. Gerti Reiterer, Pastorales Pfarrteam-Homepageredakteurin
In vielen Textstellen in der Bibel wird der Eindruck erweckt, dass die Menschen aus Angst vor Bestrafung, vor der Hölle etc., an Gott glauben sollen. Aber Gott ist die Liebe. Vikar Gerhard Hatzmann weist in seiner Predigt auf die Güte und Barmherzigkeit Gottes hin. In der Nachfolge Christi sind wir aber aufgerufen hier auf Erden gut, gütig und liebevoll zu unseren Nächsten zu sein. In dieser Woche feierten Gretl und Sigi Fassolter Geburtstag. Im Namen des Pastoralen Pfarrteams sagen wir Danke für all das Gute, das die beiden für die Pfarre tun und gratulieren herzlich! Margret Hofmann
20. Sonntag im Jahreskreis am 14. August 2022 Spaltung in der Familie - auf den ersten Blick - ein schwieriges Evangelium. Zum Glauben zu stehen, bedeutet manchmal auch Zwietracht auszuhalten. Unterschiedlicher Meinung zu sein und trotzdem achtsam miteinander umgehen funktioniert, wenn auf das Gemeinsame geschaut wird. Faule Kompromisse halten nicht lange. Das Pastorale Pfarrteam gratuliert unserer Mesnerin Rosi Jaunegg mit einem Blumenstrauß und Vikar Gerhard Hatzmann mit einem Obstkorb zum Geburtstag. Rosi ergänzte den Blumengruß für Vikar Hatzmann mit einem Korb Tomaten aus eigenem Anbau.
Maria Himmelfahrt am 15. August 2022 Maria, Mutter Jesu, Mutter des Herrn. Gott hat dich geschaut, dich von Anfang an erkoren, zur Mutter aller. Er hat dich erwählt und dein Ja gehört. Gott hat alles Leid und den Schmerz deines Lebens verwandelt in Herrlichkeit. Aufgenommen im Himmel, preist deine Seele die Größe des Herrn. In deinen Lobpreis wollen wir einstimmen, denn Gott will mit dir auch uns heil machen. Vikar Gerhard Hatzmann - Meditation nach der Kommunion
Das Hochfest Maria Himmelfahrt ist für viele ein Wallfahrtstag. In der Predigt weist Vikar Hatzmann darauf hin, dass es auf dem Weg zu Gott drei Dinge braucht: Einen Proviantrucksack mit Gebeten, eine Wegbegleitung und ein Ziel.
Bist du bereit? In der Firmung wird gefragt: „Bist du bereit“? Wenn wir mit Ja antworten bedeutet das: „Ja ich bin da, ich bin bereit“. Beim Wandern und Berggehen sieht man häufig Steinmanderln. Mehrere Steine übereinander sind Wegzeichen, die seit Jahrhunderten zur Orientierung dienen. Oft sieht man ganze Felder dieser Manderln. Wanderer haben sie errichtet um zu sagen: „Ich bin da“. Wenn Sie den Stein in die Hand nehmen denken Sie auch daran, dass ein Stein ein Stück von einem Felsen ist und Jesus hat zu Petrus gesagt: „Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen“. Ich lade Sie ein herauszukommen, einen Stein zu nehmen und ihn zum Evangelium zu legen und damit zum Ausdruck zu bringen: „Ich bin da, ich bin bereit“. Wanderer holen sich beim Berggehen oft einen Hüttenstempel oder eine Ansichtskarte als Erinnerung, heute können Sie sich ein Lesezeichen zur Erinnerung mitnehmen. Text zur Zeichenhandlung von Margret Hofmann, Pastorales Pfarrteam Tobelbad