"Weißt du noch?" Mit dieser Frage führten Diakon Franz Habith und seine Frau Christa die Ehepaare in Gedanken zurück zur ersten Begegnung, zum ersten Rendezvous, zum ersten JA aber auch zum ersten Streit und zur Versöhnung. Mit einem dreifachen JA bekräftigten die Paare bei der Einzelsegnung ihr JA zur Beziehung, zur Familie und zu Gott. Eine schöne Premiere für diesen Ehejubiläumsgottesdienst. Bei der Agape in der Kirche schlossen sich alle Kirchenbesucher:innen den guten Wünschen für die Ehepaare an. Margret Hofmann
"Vom Reden ins Tun" stand als Thema über diesen Ökumenischen Gottesdienst. Mit dem Psalm von Altabt Otto Strohmaier versicherten sich die Teilnehmer:innen: "Man könnte verzweifeln am Menschen, wenn nicht dieses Andere wäre, wenn nicht wäre diese Güte, wenn es nicht diese Treue gäbe, die den Menschen nicht fallen lässt, wenn es nicht diese Liebe gäbe." Wie Einzelne diese Güte, Treue und Zuwendung umsetzen hörten wir im fürbittenden Gebet. Die Zeichenhandlung zu den neuen sieben Werken der Barmherzigkeit von Bischof Joachim Wanke griff das Thema vom Reden ins Tun Kommen noch einmal auf. Margret Hofmann, Pastorales Pfarrteam Tobelbad, Liturgie
Thomas Brantner, Priester der Neuapostolischen Kirche Steiermark
Inge Tobisch, Lektorin der altkatholischen Kirchengemeinde Graz
Gerhard Hatzmann, Vikar im röm.-kath. Seelsorgeraum Kaiserwald
Frank Moritz-Jauk, Pastor der evangelisch-methodistischen Kirche Graz
Im Evangelium hören wir von apokalyptischen Bildern, wie die Welt und die Menschen in Bedrängnis geraten. Vikar Norbert Glaser stellt Verbindungen in unsere Zeit zu Pandemie, Krieg, Klimakatastrophe und Armutsszenarien her. Er betont aber den Trost und die Zuversicht, die uns in dieser Bibelstelle verheißen werden. Wir brauchen nicht erschrecken und werden das Leben gewinnen. Sein Debüt beim Glöckchenläuten während der Wandlung gab heute Niclas. Unterstützt von seinem Bruder Pascal und Susanne Linhardt hat er seine Sache gut gemacht. Eine Kirchenbesucherin meinte: "So stell ich mir Engelsgeläute vor". Margret Hofmann
„Gott schenkt Trost und Hoffnung“ ist die Botschaft der Lesung des heutigen Sonntags. Vikar Gerhard Hatzmann ermutigt in seiner Predigt besonders die Eltern nicht zu verzagen, wenn Kinder sich vom Glauben abwenden. Ausgestattet mit einem Rucksack an Gebeten, religiösen Ritualen und spirituellen Erfahrungen haben viele den Weg zurückgefunden. Vertraut, wie es in der Lesung heißt, "auf die Liebe Gottes und die Geduld Christi". Margret Hofmann
Ein Autobus voller ehrenamtlich Tätiger des Seelsorgeraumes Kaiserwald wurde in Obdach, der ehemaligen Pfarre von Claudiu Budău, begrüßt und von Pfarrer Heimo Schäfmann und seinem Team mit Kaffee und Kuchen verwöhnt. In einer der ältesten Kirchen der Diözese hielten wir mit Sr. Maria Andacht, bevor es der Granitzen entlang zur Schaumühle und zur Rieseralm ging. Beim Ausflug gab viele Möglichkeiten des Kennenlernens und des Austausches. Danke für diese Einladung. Mehr Fotos gibt es auf der Seelsorgeraumseite. Margret Hofmann
"Was ist dir heilig?" fragt Pfarrer Claudiu Budău bei der Hl. Messe zu Allerheiligen. "Das Auto, das Handy oder die Fußball Bundesliga?" Vielen Menschen ist die Freizeit heilig, der Sonntag wird mit Sonntagsruhe statt mit Sonntagsgottesdienst geheiligt. Und was ist dir heilig? Zu Allerheiligen wird in unserer Pfarrkirche den Verstorbenen des letzten Jahres gedacht. Für jede Person wird eine Kerze entzündet. Die Messe wurde von der Marktmusikkapelle Zettling-Unterpremstätten gestaltet, die auch dem Totengedenken beim Kriegerdenkmal mit ihrer Musik einen würdigen Rahmen verlieh. Die Gräbersegnung wurde von den Wortgottesfeier-Leiterinnen Susanne Linhardt und Margret Hofmann gestaltet und von einer Bläsergruppe der Marktmusik Lieboch musikalisch begleitet. Margret Hofmann
Wenige Tage vor Allerheiligen können wir uns die Frage stellen: "Wo finden wir das Heilige in der Welt. Ebenso stellt sich die Frage wie wir uns selber sehen?" Ich glaube niemand von uns würde sich zu den Heiligen zählen. Wie verstehen wir uns selbst? Als „arme Sünder“, als „arme Seelen“. Gibt es vielleicht einen Weg zwischen „heilig sein“ und „sündig sein“? Jesus bemühte sich besonders um jene, die vom Weg abgekommen sind. Ihnen wollte er nah sein, ihnen wollte er helfen. „Nicht die gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken.“ Vielleicht achten wir in unserem Alltag darauf wie wir einander begegnen. Vielleicht suchen wir auch bewusst Begegnungen mit dem Fremden, dem Unbekannten. Denn sollten wir als Pfarre, als Kirche, nicht offen und einladend sein? Möglicherweise bietet sich die BAUSTEIN-Aktion in der Pfarre Tobelbad an auch anderen Menschen zu begegnen, die vielleicht noch nicht in unserer schönen Pfarre, unserem Seelsorgeraum, Heimat gefunden haben.
Bemühen wir uns einladend und offen zu sein. Ohne Vorurteile einander zu begegnen, wie es uns Jesus vorgelebt hat. Denn im Blick eines anderen Menschen, im Gegenüber zweier Menschen, die sich in Liebe begegnen, spiegelt sich Jesus Christus selbst wider. Denn er selbst ist die Liebe, von der alles ausgeht. Für diese Liebe dürfen wir in unserem Gebet für uns und für alle Menschen hier auf Erden bitten und danken. Anja Asel, Pastoralreferentin im Seelsorgeraum Kaiserwald