Vom 21. bis 23. August machte sich die neugegründete Jungschar der Pfarre Tobelbad auf, um die Umgebung der Siemenshütten am Reinischkogel zu erkunden. Die fünfundzwanzig Kinder und Jugendlichen mit ihren sieben Betreuern verbrachten drei abwechslungsreiche und spannende Tage ohne Handy oder Internet in der Natur. Ob basteln, wandern, Ball spielen, singen oder Lagerfeuer, es war für alle ein großes Erlebnis. Genächtigt wurde auf Turnmatten und Schlafsack in den beiden urigen Hütten. Am Abreisetag wurde die Jungschargruppe von unserem Pfarrer Claudiu Budău sowie Bürgermeister Hubert Holzapfel besucht. Beide Herren nahmen sehr engagiert an einem Fußballspiel der Jungschar gegen die Betreuer teil. Ein aufrichtiger Dank für diese unvergesslichen Tage ergeht an das Betreuerteam Stefanie, Antonia, Marlene, David, Markus und Robert unter der Leitung von Gerlinde Krenn. Wir bedanken uns auch für die großzügigen Mehlspeis- und Essensspenden. Mit großer Vorfreude laufen bereits die Planungen für die kommenden Veranstaltungen. Robert Krenn, aus "Nachrichten der Pfarre Tobelbad Oktober 2023"
Miteinander glaubend mit zwei Bussen und teilweise unterschiedlichem Programm unterwegs – Pfarrer Claudiu Budău und Diakon Wolfgang Garber feiern mit den Seelsorgeraum-Gemeinden in Mariazell
Welche Anliegen haben Sie heute nach Mariazell mitgebracht? Welche Wünsche oder Sehnsüchte mögen Ihnen erfüllt werden? Diese Fragen stellte Pfarrer Claudiu Budău am Anfang seiner Predigt. Wünschen wir uns ein leidfreies Glück? Ist die heutige Wallfahrt vielleicht Ausdruck unserer Sehnsucht nach Tiefe, Größe und Weite? Das heutige Evangelium schenkt uns eine klare Antwort: „Gott ist mit uns“. Gott lässt sich finden, seit er als Sohn Mariens geboren wurde. Wo er sich finden lässt, können wir aber nicht vorbestimmen. Dabei sieht es auf den ersten Blick so aus, als wäre Gott diesen Suchenden fremd und unnahbar weit weg. Sogar die Kerngemeinden schrumpfen, auch die Zahl der Wallfahrer sinkt. Wo ist die Weite, die Größe? Uns ist aber in der Taufe nicht verheißen worden, dass wir groß und erfolgreich sein werden, sondern nur eines: Gott ist mit uns! Wir haben dabei nicht ausgelernt, eine willkommene, empfängliche „Adresse“ für ALLE Suchenden zu sein.
Möge diese Wallfahrt, unsere Wallfahrtsmesse, jede Begegnung und unser Miteinander ALLEN Suchenden eine Gotteserfahrung aus erster Hand schenken. Gerti Reiterer, Pastorales Pfarrteam Tobelbad, Öffentlichkeitsarbeit
Ein Dankeschön ergeht an unsere Reiseleiterin Veronika Schriebl für die gute Organisation!
Die Kirche gehört hinaus aus den Mauern, "eine ins Leben" fordert Pfarrer Claudiu Budău bei der Pfarrfestmesse. Die Kirche ist kein Selbstzweck, als Christinnen und Christen gehören wir dorthin, wo wir den Menschen begegnen, auch denen, die eben nicht so denken wie wir. Wenn die Pfarrfestmesse beim Sammelzentrum gefeiert wird, wird das Sammelzentrum zum Kirchort. Die Pfarrkirche bleibt trotzdem das geistliche Zentrum der Gemeinde. Das Tobelbader Pfarrfest vereint Menschen aus dem ganzen Seelsorgeraum und darüber hinaus. Heuer konnten wir zwei Seminaristen aus Rumänien begrüßen, die im Rahmen ihrer Ausbildung zum Priester Erfahrungen in unserer Diözese sammeln. Ein großes Danke an das Pastorale Pfarrteam, Paul Tschuffer, Peter Preitler-Höller mit Band und an alle, die zum Gelingen dieses Festes beigetragen haben. Margret Hofmann, Pastorales Pfarrteam Liturgie und Öffentlichkeitsarbeit
Bußakt Vor Gott und voreinander müssen wir zugeben, dass wir in unserer Pfarre manchmal wie verlorene Steine herumliegen – jeder für sich – ohne Verbindung zu den anderen. Herr, erbarme dich unser! Vor Gott und voreinander müssen wir zugeben, dass wir nicht ausgelernt haben, im Seelsorgeraum, in der Diözese, in unseren Gemeinschaften Rücksicht auf einander zu nehmen, das andere Charisma zuzulassen, uns gegenseitig zu ergänzen zum Wohle der Gemeinschaft. Christus, erbarme dich unser! Vor Gott und voreinander müssen wir zugeben, dass wir oft auf unsere Berufung, auf den missionarischen Auftrag der Kirche, auf die Armen und Bedürftigen vergessen. Wir begnügen uns leicht damit, in uns selber fest zu sein, unseren Wohlstand auf Kosten anderer zu genießen. Herr, erbarme dich unser! Der allmächtige Gott erbarme sich unser, er nehme von uns Sünde und Schuld und führe uns zum ewigen Leben. Amen.
Hartnäckigkeit und Vertrauen bewirken bei Jesus ein Einlenken. Der Glaube der kanaanäischen Mutter führt zur Heilung. Dass Gott zu allen Menschen gesandt ist, führt Mag. Anton Novinscak in seinen Worten zu den heutigen Texten aus. Alle Menschen anzusprechen gelingt ihm, der als Aushilfe in diesem Sommer zum zweiten Mal nach Tobelbad gekommen ist, auch im Gottesdienst – wenn er z.B. einen Buben um seinen Namen fragt und diesen in die Einladung zum Vater Unser einbindet. Danke. Gedankt wurden auch Grete und Siegfried Fassolter anlässlich ihres Geburtstages für die vielfältigen Dienste, die sie für die Pfarre erbringen. Margret Hofmann, Pastorales Pfarrteam Liturgie und Öffentlichkeitsarbeit
Maria hat viele Beinamen. Sie ist Mutter der Kirche, Friedenskönigin, Wegbegleiterin. Diese und andere Facetten beleuchtet Vikar Gerhard Hatzmann in der Hl. Messe zu Maria Himmelfahrt. Der Vers aus der Hochzeit zu Kanaan ist an Klarheit kaum zu übertreffen: „Tut, was ER euch gesagt hat“. Margret Hofmann, Pastorales Pfarrteam Liturgie und Öffentlichkeitsarbeit
Franz und Christa Habith feierten mit uns das Wort Gottes. Vertrauen und Zutrauen sind die Schlüsselbegriffe die Christa in der Predigt aufgreift. Sie zeigt an vielen Beispielen auf wie z.B. in der Familie durch Zuspruch das Wort aus dem Evangelium: „Fürchte dich nicht“ Realität werden kann. Margret Hofmann, Pastorales Pfarrteam Liturgie und Öffentlichkeitsarbeit
"Für welches Ziel in deinem Leben warst du bereit alles aufzugeben?" Mit dieser Einstiegsfrage beginnt Herbert Kernstock – zurzeit Pfarrer in Kapfenberg und darüber hinaus – die Hl. Messe. Im Evangelium werden die Gleichnisse vom Schatz erzählt, für den die Finder alles geben. Der größte Schatz des Menschen ist das Himmelreich, also die Gemeinschaft mit Gott. Wer seinen Wert erkennt wird Freude und Erfüllung finden.
Ein Dankeschön an Siegfried Kager und dem Kirchenchor Lieboch für die musikalische Gestaltung der Hl. Messe. Margret Hofmann, Pastorales Pfarrteam Liturgie und Öffentlichkeitsarbeit
Ringraziamento – Danksagung – Praktikum im SR-Kaiserwald Ein Philosoph des letzten Jahrhunderts sagte, dass man im Gesicht des Anderen immer noch etwas Heiliges finden kann. Umso mehr können wir es im lieben Gesicht eines guten Freundes finden. Was wir im Leben erwerben, oder besser gesagt, was uns als Geschenk gewährt wird, sind insbesondere persönliche Begegnungen. Der Mann, der den Acker kauft, auf dem der Schatz vergraben war, erwirbt eigentlich die Bedingungen, die es ihm ermöglichen, Gott wieder zu begegnen. So ist es jedes Mal, wenn ich an all die Erfahrungen und guten Freunde denke, und an die guten Menschen, die ich in den Pfarrgemeinden des SRs-Kaiserwald getroffen habe. Deshalb möchte ich von Herzen allen Menschen danken, die mich während dieser zwei Jahre des Praktikums mit offenen Armen empfangen haben: vor allem meinen Gastgebern hier in der Pfarre Tobelbad, besonders Susanne Linhardt und Margret Hofmann. Meinen guten Freunden und Mitsängern Siegfried Kager und Elisabeth Huber. Natürlich auch meinen lieben Mitgliedern des Kirchenchors der Pfarre Lieboch. Ich danke besonders allen Teilnehmern der Bibelrunde, die wir in Premstätten und hier in Tobelbad organisiert haben. Allen Freunden aus den Pfarren Dobl, Lannach, Lieboch, Premstätten und Wundschuh, die mich immer unterstützt haben und von denen ich so viel gelernt habe. Und wenn wir schon von Lernen sprechen, meinen Kolleginnen Ines Kvar, Anja Asel, Schwester Maria Leopold und Diakon Wolfgang Garber, die mich während meiner Ausbildung begleitet und angeleitet haben. Dem Pfarrer, Claudiu Budău, und den Vikaren Norbert Glaser und Gerhard Hatzmann. Sicherlich vergesse ich auch viele Menschen, aber ich kann nicht die gesamte Diözese plus die Fakultät für Theologie (und einige religiöse Orden) erwähnen. Ich schließe mit einem Bibelzitat, um der Gewohnheit treu zu bleiben: «Ein treuer Freund ist ein starker Schutz, / wer ihn findet, hat einen Schatz gefunden. Für einen treuen Freund gibt es keinen Gegenwert, / seine Kostbarkeit lässt sich nicht aufwiegen. Ein treuer Freund ist eine Arznei des Lebens / und es werden ihn finden, die den Herrn fürchten.» Sir 6, 14-16 César Cabeza