Gründonnerstag: Drei Priester, drei Diakone und drei Pastoralreferentinnen gestalten mit 23 Ministrantinnen und Ministranten aus sechs Pfarren die Gründonnerstagsliturgie in der Pfarrkirche in Lieboch. Heuer wohnte der Liturgie erstmals Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl bei. Die Fotostrecke ist auf der Seite vom Seelsorgeraum Kaiserwald zu sehen.
Karfreitag: Die Passion und die großen Fürbitten sind wesentlicher Bestandteil der Karfreitagsliturgie. Die Kreuzverehrung ist der spirituelle Höhepunkt. Eine Feier ohne Glocken und ohne Orgel, getragen vom Einsatz der Liturgen César Cabeza, Susanne Linhardt und Margret Hofmann.
Osterspeisensegnungen Für die Speisen, die wir gemeinsam in unseren Häusern und Wohnungen essen werden, bitten wir in dieser Feier Gott um seinen Segen. Im Namen des Seelsorgeraums Kaiserwald danken wir Ihnen für das gemeinsame Feiern und wünschen Ihnen und allen, mit denen Sie dieses Ostermahl halten, gesegnete und frohe Ostern. Möge die österliche Freude ihre Familien und Häuser erhellen und möge das Osterfest Licht und Frieden in unsere Herzen bringen.
Jandlkapelle am Pfalzberg: Die Segnung führte Pastoralreferentin und Theologin Ines Kvar mit musikalischer Begleitung von Jana und Peter Preitler-Höller durch. Danke für die freundliche Aufnahme an die Jandlkapelle-Besitzerfamilie Kahr. Trotz Regen nahmen über 120 Personen aus der näheren Umgebung an dieser Segnung teil.
Bildstock Kreuzkogel in Haselsdorf: Weder Regen noch Kälte noch ein Terminirrtum hinderten die Familien in Haselsdorf daran, zahlreich zum Kreuzkogel zu kommen. Es ist ein schöner Brauch für sich und die Osterspeisen, um den Segen Gottes zu bitten und gleichzeitig den Nachbarn frohe Ostern zu wünschen. Die Segnung erfolgte durch die beiden Wort-Gottes-Feier-Leiterinnen Margret Hofmann und Susanne Linhardt.
Selbstverständlich fanden die Speisensegnungen auch in Haselsdorfberg, in Badegg (es segnete jeweils Ines Kvar) und in der Pfarrkirche (es segneten Margret Hofmann und Susanne Linhardt) statt.
Auferstehung Abendmahl und Ostermahl verbindet Pfarrer Claudiu Budău in seiner Predigt zur Auferstehung. Grab und Kreuz haben zu Ostern für viele Menschen wenig Bedeutung. Aber die Segnung der Osterspeisen ist unverzichtbar. Als steirisches 8. Sakrament könnte man sie bezeichnen. Wenn aber das Ostermahl dazu führt, dass die Menschen zusammenkommen, erfüllen sie den Auftrag des Gründonnerstags „…. tut dies zu meinem Gedächtnis“. Mit einer Auferstehungsprozession endete die schöne Feier.
Ostersonntag mit Pastoralreferentin Ines Kvar und Wort-Gottes-Feier-Leiterin Margret Hofmann Den Frauen, die in aller Früh schon da sind, wie Maria von Magdala, habe ich am Ostersonntag die Wort-Gottes-Feier gewidmet. Sie sind mit ihrem Tun Botinnen der Frohen Botschaft. Wie die Frauen am Grab es mit ihren Worten waren: „Er ist auferstanden“. Gesegnete Ostern! Margret Hofmann, Pastorales Pfarrteam Liturgie und Öffentlichkeitsarbeit
Mit dem Lied "Auf du kleiner Esel trabe in die Stadt" eröffneten die Kinder des TOKI, des Pfarrkindergartens Tobelbad, die Hl. Messe am Palmsonntag. Das Bild vom Esel als Christusträger greift Pfarrer Claudiu Budău in seiner Predigt auf und lädt alle ein selbst Christusträger zu sein. Die Jugendband unter der Leitung von Peter Preitler-Höller gab dem Auftakt zur Heiligen Woche einen festlichen Rahmen. Das „Team des Generationentreff“ lud zu Agape und Ostermarkt. Margret Hofmann, Pastorales Pfarrteam Tobelbad, Liturgie und Öffentlichkeitsarbeit
"Gutes wachsen lassen" war das Thema des Schulgottesdienstes den Vikar Gerhard Hatzmann mit über 400 Kindern der PMS Dobl feierte. Seit vielen Jahren pilgern die Schulkinder mit ihren Lehrer:innen vom Schulhaus in Dobl durch den Kaiserwald zur Pfarrkirche Tobelbad, um eine vorösterliche Messe zu feiern. "Nehmt die Stöpsel aus den Ohren und hört" war die Aufforderung, die in der Predigt ausgebreitet wurde. Mit dem Lied "Blessed be the name of the Lord" - "Gesegnet sei der Name des Herrn" endete der stimmungsvolle Gottesdienst. Wie immer wurden die Kinder vom Tobelbader Pfarrteam mit Brot und Saft gestärkt, bevor sie den ca. einstündigen Heimweg antraten. Margret Hofmann, Pastorales Pfarrteam Tobelbad, Liturgie und Öffentlichkeitsarbeit
„Das Verlangen nach Wertschätzung - Wege gegen die Undankbarkeit“war das Thema des Vortrages von Pater Toni Witwer SJ, Superior der Jesuiten in Graz, der am 29. März 2023 im BEGEGNUNGSzentrum des Pfarrhofes Tobelbad stattfand. Etwa 45 Personen aus allen Pfarren des Seelsorgeraumes Kaiserwald waren gekommen, um diesem äußerst interessanten Exkurs in die Welt der Wertschätzung, Dankbarkeit und Undankbarkeit zu folgen. Wertschätzung könne, so Pater Toni Witwer, nicht eingefordert werden. Auch wenn der Mensch sich nach einem Leben in Fülle und Freude sehnt, so läuft er Gefahr, sich vom Urteil anderer abhängig zu machen, wenn er Dankbarkeit und Wertschätzung erwartet. Das Verlangen danach zeigt auch ein Gefühl des geringen Selbstwertes, sich mit anderen permanent messen zu müssen und Aufmerksamkeit zu erlangen. Wertschätzung dürfe auch nicht Kalkül sein, um Menschen zu weiteren Leistungen anzuspornen. Frei wird der Mensch durch das Gefühl des bedingungslosen Angenommenseins und Geliebtwerdens. So ist ein Klagen gegen die Undankbarkeit ein Hilferuf, nicht übersehen zu werden. Viele ehrenamtlich Aktive spüren oft dieses Gefühl, nicht ausreichend Anerkennung und Dankbarkeit für ihre Tätigkeiten zu bekommen. Das schafft Unzufriedenheit und Freudlosigkeit und verstellt den Blick auf die wahre Bedeutung innerer Dankbarkeit. Tiefe Dankbarkeit zu spüren ist eine Gnade, ein Geschenk, das man nicht erzwingen kann. Undankbarkeit anderen gegenüber zeugt auch von der großen Sorge um sich selbst und dem Fehlen an Liebe. Eine Befreiung von solchen Sorgen und Ängsten kann nur die Erfahrung der hingebenden Liebe erzielen. Wenn die oben erläuterten Anforderungen auch radikal erscheinen, so bot Pater Toni Witwer ein völlig neues Bild von Dankbarkeit, Undankbarkeit und Wertschätzung. In Demut können wir offen für neue Ideen und Gedanken werden. Im Anschluss an den Vortrag konnten sich die Anwesenden bei Kuchen und Getränken austauschen und ihre Sicht der Dinge in entspannter Atmosphäre einbringen. Peter Raffler, Pastorales Pfarrteam Lannach, Öffentlichkeitsarbeit
Durch die Veranstaltung führte Margret Hofmann vom Pastoralen Pfarrteam Tobelbad, Öffentlichkeitsarbeit und Liturgie.
Die Auferweckung des Lazarus macht uns langsam und behutsam vertraut mit dem großen und zentralen Thema unseres Glaubens, das dann in der Osternacht gefeiert wird. Wolfgang Garber, Diakon und Pastoralverantwortlicher im Seelsorgeraum Kaiserwald weist in der Wort-Gottes-Feier auf den Zusammenhang zwischen Leben, Sterben und die Auferstehung hin. Margret Hofmann, Pastorales Pfarrteam Liturgie und Öffentlichkeitsarbeit
"Jesus Christus ist das Licht der Welt für alle, die blind sind. Er kommt uns Menschen nahe, damit wir sehen lernen." Mit diesen Worten leitet Pfarrer Claudiu Budău die Fürbitten ein und stellt damit die Verbindung zum heutigen Evangelium her. In seiner Predigt fordert er, Kirche nicht auf ihre Struktur zu reduzieren, sondern selber Botschafterin christlichen Lebens zu sein. Margret Hofmann, Pastorales Pfarrteam Liturgie und Öffentlichkeitsarbeit
Wasser als Quelle des Lebens im unmittelbaren und im übertragenen Sinn verbinden die Bibelstellen des heutigen Sonntags. Auf die Suche nach den eigenen Quellen (in uns) nimmt uns Vikar Norbert Glaser in seiner Predigt mit. Zum 79. Geburtstag gratuliert das Pastorale Pfarrteam Anneliese Winter und dankt für 65 Jahre Orgelspiel. Margret Hofmann, Pastorales Pfarrteam Liturgie und Öffentlichkeitsarbeit